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  Der Cane Corso
 

Der Cane Corso Italiano                 

FCI anerkannte italienische Hunderasse (Nr.343, Gr.2, Sek.2.1)  .


Herkunft und Geschichte

Der Ursprung und die Abstammung des Cane Corso (auch oft "italienische Dogge" oder "italienischer Moloss" genannt) ist noch nicht sicher belegt worden. Eine Abstammung vom Mastino Napoletano, der selbst als eine Variante des Cane Corso bezeichnet wird, ist umstritten. Sicher ist, dass es in Süditalien und Sizilien schon im 4. Jahrhundert eine Form des Hundes gab (italienischer Hirtenhund) und dass der canis pugnacis (oder römischer Molosserhund/Cane di Macellaio) , der größtmögliche Vorfahre des Cane Corso, jahrhundertelang die antiken Römer als Krieg- und Hütehund begleitete. Neusten Nachforschungen zufolge sollen Cane Corso und der Mastino Napoletano Nachfahren des alten canis pugnacis (umgangssprachlich "römischer Molosserhund") sein. 1996 erfolgte die vorläufige Anerkennung durch den FCI. Am 24.05.07 war es dann soweit, die Rasse wurde offiziell FCI anerkannt

Beschreibung des Cane Corso 

Großer, kräftiger, deutlich molosserartiger Hund, der insgesamt etwas länger als hoch sein sollte. Das Haar ist kurz, glänzend, sehr dicht, wenig Unterwolle in schwarz, bleigrau, schiefergrau, hellgrau, hell falbfarben, hirschrot, dunkel falbfarben, gestromt in allen Schattierungen mit grauer oder schwarzer Maske, die nicht über die Augen hinaus reichen sollte. Breiter, molossoider Kopf, markanter Stirnabsatz mit sichtbarer Stirnfurche und betonten Augenbrauenbogen, leichter Vorbiss, Schnauze / Oberkopf Verhältnis 1 zu 2. Die Ohren wurden früher kupiert und werden unkupiert hoch angesetzt, dreieckig, hängend, mit einem breiten Ansatz getragen. 

Haltung des Cane Corso

Der Cane Corso wird in Bayern, Brandenburg, Liechtenstein und dem Schweizer Kanton Wallis in Rasselisten als Listenhund geführt. 
Vor Anschaffung eines Cane Corso sollte man bedenken, daß dieser anmutige und temperamentvolle Hund ausreichend Platz und Bewegung benötigt.

Verwendung & Wesen des Cane Corso

In Italien arbeiten diese Hunde oft im Rudel und werden als Familien-, Schutz-, Herdentreiber- oder Hütehunde gehalten und sind außerhalb Italiens leider noch selten anzutreffen. Sie gelten als gelehrig, arbeitsfreudig, ruhig, kinderlieb, treu, anschmiegsam, verspielt, sportlich und verhalten sich Fremden gegenüber eher gleichgültig und uninteressiert insofern ihre Familien oder deren Besitz nicht bedroht werden. Sie sind ausgezeichnete Wachhunde und verfügen über natürliche Instinkte Haus und Rudel zu beschützen. Der Cane Corso eignet sich deshalb hervorragend aus Wächter von Haus und Hof, und ist daher eher ungeeignet als reiner Wohnungshund in einem Mehrfamilienhaus. 




 
 
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